GRAND HOTEL KRONENHOF

5 Sterne Superior
Wellness, Restaurants und Tradition

Das Grand Hotel Kronenhof gehört zu den architektonisch bedeutendsten Hotels der Alpen. Das denkmalgeschützte Haus der Luxusklasse liegt im Herzen des idyllischen Engadiner Dorfes Pontresina, nur sechs Kilometer von St. Moritz entfernt. Das einzige Fünf-Sterne-Superior-Hotel am Ort verfügt Über 112 grosszügige Zimmer und Suiten, einen über 2000 m2 grosse Kronenhof Spa sowie verschiedene Restaurants. 

1848 Grundstein
Gasthaus zur Krone-Post
Andreas Gredig (1806-1877) aus Grüsch bündnerischen Prättigau lässt sich in Pontresina nieder und kauft das Gasthaus Rössli für seinen Sohn Lorenz Gredig (1829-1905). Dieser richtet im Gasthauskeller eine Weinhandlung für Veltliner ein und kauft Pferde für den Weintransport vom Veltlin über den Berninapass. Zudem baut er das «Rössli» um und eröffnet es 1851 neu als «Gasthaus zur Krone-Post».
1860 - 1870 Erste Erfolge
Ausbau
Lorenz Gredig vergrössert den Gasthausbetrieb um das angrenzende alte Schulhaus, das er vom Bündner Baumeister Nikolaus Hartmann Senior umbauen lässt, und um zwei Dépendencen vis-à-vis an der Strasse. Die «Krone» bietet nun rund 50 Gästebetten.
1872 - 1879 Erweiterung und Namensänderung
Neuer Speisesaal gebaut
Die dank explosionsartiger Entwicklung des Tourismus im Oberengadin florierende «Krone» braucht für ihre Gäste mehr Platz zum Speisen und Festen: Hartmann senior baut talwärts einen neuen Speisesaal mit darunterliegender Küche an. In seiner Verlängerung errichtet er sodann den «Bellavista-Trakt» – mit luxuriösen Gesellschaftsräumen (Salle de Conversation, Salle des Dames, Salle de Billard) und Gästezimmern mit Privatsalons! Lorenz Gredig wertet sein Haus auch namentlich auf: Es heisst nun «Hotel Kronenhof und Bellavista».
1896 - 1898 Ausbau durch Architekten Jacob und Georg Ragaz
Dreiflügel-Anlage entsteht
Der Kronenhof erlebt seine bisher grösste und bedeutsamste Erweiterung: Er wird nach den Plänen der Architekten Jacob und Georg Ragaz in eine hufeisenförmige Dreiflügel-Anlage mit Ehrenhof (Cour d'honneur) um- und ausgebaut – wie sich der Kronenhof heute präsentiert. Mit dem Haupteingang unter der Kuppel in der Mitte des Ehrenhofs, mit der grossen, lichtdurchfluteten Hotelhalle im Zentrum, an die sich beidseits elegante Salons reihen, mit dem um zwei Seitenschiffe erweiterten Speisesaal – dem prachtvollen «Grand Restaurant». Im Park entsteht ein Tennisplatz. Das nun über 350 Gästebetten bietende Haus nennt sich jetzt «Grand Hotel Kronenhof und Bellavista».
1905 Belle Epoque
Blütezeit des Tourismus
Lorenz Gredig stirbt. Sein Sohn Lorenz Gredic-Fanconi (1861-1940) übernimmt die Leitung des Kronenhofs. Die Belle Epoque bringt betuchte Gäste aus der ganzen Welt. Diese reisen seit 1903 auch im Winter bequem mit der Rhätischen Bahn von Chur bis nach Samedan an – ab 1908 bis Pontresina. Lorenz Gredig-Fanconi baut eine Eislaufbahn und schmiedet Baupläne für einen neuen Zimmerflügel mit separatem Festsaal. Doch dann bricht 1914 der erste Weltkrieg aus.
1915 Krisenjahre
Investitionen trotz unsicheren Zeiten
Krieg und Krisenjahre belasten den Kronenhof – nur die Weinhandlung und die Landwirtschaft sind sichere Einnahmequellen. Hinter den Kulissen wird dennoch modernisiert: Die Küche wird vergrösserte, eine neue Heizung installiert, und alle Gästezimmer erhalten private Bäder.
1928 Olympische Winterspiele
Aufwind dank Olympia
In St. Moritz finden Olympische Winterspiele mit Skispringen in Pontresina statt. Damit steht das Engadin erneut in der Gunst des damaligen Jet-Sets und bringt Aufschwung für neue Projekte. So entwirft 1933 der Architekt Nikolaus Hartmann Junior, einen hölzernen Eispavillon mit Sonnenterrasse beim hoteleigenen Eisplatz, 1937/38 im ältesten Teil des Hotels ein neues Gewölbe für die Taverne und ein neues Arventäfer für das Kronenstübli.
1940 Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges
Ausbleibende Gäste
Der Zweite Weltkrieg macht die Schweiz zur Alpenfestung: die wenigen Schweizer Gäste logieren im ältesten Teil des Kronenhofs. Mit 81 Jahren stirbt Lorenz Gredig-Fanconi. Seine Kinder führen den Betrieb weiter: Lorenz Gredig-Stünzi (Bündner Kantonsrat, Vizepräsident des Schweizer Hoteliersvereins), Andreas Gredig (leitet ab 1945 das Hotel), Christian Gredig (Leiter Weinhandlung), Giachem Gredig (verantwortlich für Landwirtschaft), Thomas Gredig und Margerite Gredig – die einzige Tochter.
1948 Olympische Winterspiele
Treffpunkt der Welt
Zum zweiten Mal findet im Oberengadin eine Winterolympiade statt. Die Region wird erneut zum Treffpunkt einer internationalen Gästeschar, mit St. Moritz als Glamour-Mekka und Pontresina als Ort der Diskretion und Ruhe. 
1954-1974 Showtime im Kronenhof
Stars und Sternchen
Lorenz Gredig der Vierte, Sohn von Christian Gredig, leitet den Kronenhof. Er empfängt Industrielle, Künstler, Exzellenzen und Filmstars
1963/64 Hallenbad eröffnet
Schwimmvergnügen
Der Kronenhof erhält ein Hallenbad und ein mit ihm verbundenes Freibad im grossen Hotelpark.
1975 Kronenhof in Frauenhand
Ende einer Familientradition
Erstmals übernimmt eine Frau die Leitung des Kronenhofs mit seinen 140 Mitarbeitern: Rita-Angela Gredig. 1984 wurde das Haus verpachtet, doch weil einer der 16 Gredig-Erben Bargeld verlangte, verkauft die Familie Gredig nach 140 Jahren Familientradition den Kronenhof an die Schweizer Privatinvestoren Hans C. Bodmer und Andreas G. Schmid, die das traditionsreiche Haus mit grossem Engagement pflegen. Ab Herbst 2002 übernimmt der Zürcher Fünfstern-Hotelier Henry Hunold die Leitung.
2004 Neuer Eigentümer
Neu gestalteter Westflügel
Im Frühling kauft die AG Grand-Hotels Engadinerkulm, Eigentümerin des berühmten Kulm Hotels St. Moritz, das Grand Hotel Kronenhof mitsamt seiner Liegenschaften. Im Zug der sorgsamen Renovierung wird als erste Bauetappe im Dezember der neue gestaltete Westflügel, die einstige Patriziervilla Ganzoni, mit 29 eleganten Zimmern und Suiten eröffnet.
2005 Neue Zimmer und Böden
Neuer Glanz
Im Sommer 2005 wurden weitere sieben Hofzimmer, die seit 20 Jahren nicht mehr in Gebrauch waren, total saniert und neu renoviert. Die Korridore in den oberen vier Etagen wurden komplett neu gestaltet und renoviert. Das über 100-jährige "Pitch Pine Holz" der alten Korridore blieb im neuen Parkettboden des Kronenstüblis erhalten.